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ESF-Projekte

Nachhaltige Personalentwicklungsprojekte –
gefördert durch den Europäischen Sozialfonds

Dass die Entwicklung des eigenen Unternehmens und Personals Geld kostet, ist jedem bewusst. Dass zur Finanzierung auch Fördermittel zur Verfügung stehen, ist jedoch weniger bekannt. Der Europäische Sozialfonds, kurz ESF, hält genau dafür öffentliche Gelder bereit. Er ist das wichtigste Instrument der Europäischen Union zur Förderung der Beschäftigung in Europa. Mithilfe verschiedener Förderprogramme verbessert er den Zugang zu besseren Arbeitsplätzen, bietet Qualifizierung und unterstützt die soziale Integration.

Als Bildungsträger mit spezifischen Angeboten und langjähriger Expertise im Gesundheitswesen begleitet die Business Academy Marburg Unternehmen bereits seit 2012 erfolgreich in der Konzeption und Umsetzung von Projekten im Programm ‚Fachkräfte sichern‘ und aktuell im Nachfolgeprogramm ‚Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten‘. Wir unterstützen Unternehmen, ihre Innovations‐ und Anpassungsfähigkeit weiter voranzutreiben und wettbewerbsfähiger zu werden.

ESF-Projekte:

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Projektträger: Business Academy Marburg GmbH Projektlaufzeit: 01.04.2023 bis 31.03.2026 Bundesland: Hessen Branche: Gesundheit Die Waldkliniken in Eisenberg stehen wie alle Kliniken deutschlandweit vor großen Veränderungen, geprägt durch diverse Herausforderungen der neuen Arbeitswelt oder anstehenden Reformen im Gesundheitssektor. Zur erfolgreichen Bewältigung dieser Herausforderungen und um dem Wandel der Arbeit zu begegnen, müssen Mitarbeiter*innen der Kliniken bestimmte Kompetenzen zur Entwicklung der Organisation und damit ihres Arbeitsfeldes erwerben, die in den primären beruflichen Qualifizierungen nicht enthalten sind. New Wok bietet die Chance und Möglichkeit, die Organisation von Arbeit langfristig, zukunftsfähig auf die speziellen Bedürfnisse der Kliniken, der unterschiedlichen Genrationen in der Arbeitswelt neu zu denken. Ziel des Projektes ist es, durch Methoden des New Works Arbeitsmodelle der Selbstbestimmung und der Selbstorganisation als nachhaltige lernende Kultur in den Waldkliniken zu integrieren, dauerhaft zu implementieren, um den Berufsalltag für Mitarbeiter*innen zu optimieren. Ein weiteres Ziel ist es, Methoden des New Works dauerhaft in die unternehmerische Personalentwicklung zu etablieren. Durch Basisschulung wird Wissen über New Work und über das Ziel der Projektierung vermittelt. Anschließend erfolgt die Qualifizierung von New Work Mentoren, die Fragestellung/ Arbeitsprobleme identifizierten und mit Methoden des New Works bewältigen. Es werden New Work Methoden zur Bewältigung von berufsalltäglichen Problemen und Fragen trainiert, reflektiert und in Lernwerkstätten anwendungsorientiert umgesetzt, um damit langfristig und nachhaltig Selbstbestimmung und Selbstorganisation im Arbeitskontext kulturell zu verankern. Alle Lerninhalte werden erprobt und medial digital für alle Mitarbeiter*innen im Unternehmen für das individuelle Lernen jederzeit digital abrufbar platziert. Ansprechpartner/Projektleitung: Walter Nelhiebel Das Projekt „New Work in den WKE – von Empowerment zu New Work“ wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

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Projektträger: Business Academy Marburg GmbH Projektlaufzeit: 01.10.2023 bis 30.09.2026 Bundesland: Hessen Branche: Gesundheit Das Zentrum für Psychiatrie Emmendingen (ZfP) steht vor vielfältigen Herausforderungen, die von personalen Herausforderungen im demografischen Wandel, personeller und patientenbezogener Interkulturalität, erhöhter Arbeitsdichte, bis hin zur Implementierung digitaler Arbeitsinstrumente reichen. Um diesen vielfältigen Herausforderungen zu begegnen und eine zukunftsfähige Arbeitskultur zu fördern, fokussiert sich das ZfP auf das Empowerment der Beschäftigten und die Förderung einer Kultur kontinuierlicher, kleiner Verbesserungen. Ziel des Projektes "Wir Zukunft" ist es, eine resiliente, selbstorganisierte Arbeitskultur zu schaffen, die Mitarbeiter aus allen Berufsgruppen und Bereichen des ZfP einbezieht. Durch ein innovatives Schulungsprogramm, das sich über drei Jahre erstreckt und in neun Gruppen aufgeteilt 300 Mitarbeiter umfasst, sollen Themen wie Kultur, Veränderungen und agiles Arbeiten behandelt werden. Das Programm beinhaltet fünf Tage intensive Schulung mit On-the-job-Phasen, um eine nachhaltige Weiterentwicklung und Zufriedenheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Ziele des Projektes sind die Förderung von Mitarbeiterautonomie und Entscheidungsfreiheit. Die Implementierung einer Kultur der kleinen Verbesserungen sowie die Verbesserung der interdisziplinären Zusammenarbeit und interkulturellen Kompetenz. Durch Förderung einer hierarchiearmen und lösungsorientierten Kommunikation können sich Multiplikatoren zur Verbreitung der neuen Kultur im Arbeitsumfeld entwickeln. Konkrete Elemente des Projektes sind die Grundlagen und Prinzipien der Veränderungskultur und des Empowerments. Dazu werden Schulungen in entsprechenden Methoden, Techniken und Tools zur Unterstützung, zur Anwendung und Reflexion der praxisorientierten Inhalte angeboten. Die Bereitstellung aller Lerninhalte für das individuelle Lernen und die kontinuierliche Weiterbildung aller Mitarbeiter erfolgt digitalisiert. Das Projekt unter dem internen Projekttitel "be.the.change" wird durch den Europäischen Sozialfonds Plus unterstützt und mit dem Projektträger Business Academy Marburg GmbH umgesetzt. Es zielt darauf ab, das ZfP Emmendingen und seine Mitarbeiter durch eine verbesserte Zusammenarbeit, Nutzung individueller Vielfalt und Förderung einer Kultur des Empowerments und der kontinuierlichen Verbesserung nachhaltig zu stärken. Ansprechpartnerin: Dr. Ruth Anna Weber, 06421-16586-0, weber@academy-marburg.de Das Projekt „ZfP auf dem Weg zu einer resilienten und selbstorganisierten Arbeitskultur“ wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

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Projektträger: Business Academy Marburg GmbH Projektlaufzeit: 01.10.2023 bis 30.09.2026 Bundesland: Hessen Branche: Gesundheit Das Projekt "Kollektive Teilzeitführung & -verantwortung" initiiert durch die Business Academy Marburg, adressiert die Notwendigkeit einer adaptiven Führungs- und Verantwortungskultur im Gesundheitswesen, um den Anforderungen einer dynamischen Arbeitsumgebung gerecht zu werden. Ziel ist es, eine kollektive Führungskultur zu etablieren, die sowohl die Gleichstellung fördert als auch auf die zunehmende Teilzeitarbeit im Sektor reagiert. Projektziele sind die Entwicklung und Förderung einer Kultur kollektiver Führung und Verantwortung. Empowerment und Gleichstellung durch Teilzeitführungspositionen sowie die Anpassung an dynamische Arbeitsbedingungen mit Fokus auf den Work-Family-Privacy-Conflict und partizipative Teamkultur. Das Projekt "Kollektive Teilzeitführung & -verantwortung" verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der darauf abzielt, eine Kultur der gemeinsamen Verantwortungsübernahme innerhalb der Organisation zu schulen und zu fördern. Zentral für das Projekt ist zudem die Entwicklung und Anwendung innovativer Verantwortungsprinzipien, die durch interaktive Formate unterstützt werden. Diese Formate sollen nicht nur das Lernen und den Erfahrungsaustausch fördern, sondern auch die praktische Umsetzung der erlernten Konzepte im beruflichen Alltag der Mitarbeitenden erleichtern. Durch diesen umfassenden Ansatz zielt das Projekt darauf ab, eine nachhaltige Veränderung in der Arbeitskultur zu bewirken, die Empowerment und Gleichstellung fördert und gleichzeitig den Herausforderungen und Chancen der Teilzeitarbeit gerecht wird. Kernkonzepte der kollektiven Führung und Verantwortung werden in einer dynamischen Arbeitsumgebung vermittelt. Die mehrmonatige Anwendungsphase dient zur praktischen Umsetzung im beruflichen Alltag mit begleitender Unterstützung. In der Zusammenkunft aller Beteiligten auch in interaktiven Treffen, werden Erfahrungen ausgetauscht, Ansätze weiterentwickelt und das Verständnis vertieft. Das Projekt richtet sich an alle Ebenen der Mitarbeitenden, (insgesamt werden 500 Mitarbeitende geschult) innerhalb des Klinikverbundes und zielt darauf ab, durch ein innovatives Konzept der kollektiven Teilzeitführung eine inklusive, gerechte und flexible Arbeitsumgebung zu schaffen. Durch die Förderung von Teilzeitführungsmodellen werden neue Möglichkeiten für Mitarbeiter*innen geschaffen, Führungsverantwortung zu übernehmen und gleichzeitig eine ausgewogene Work-Life-Balance zu gewährleisten. Ansprechpartnerin: Marie-Luise Koch, 06421-16586-0, koch@academy-marburg.de Das Projekt „Kollektive Teilzeitführung und -verantwortung der Gesundheit Nord gGmbH, Klinikverbund Bremen“ wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Gefördert durch:

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