Neue Studie zur Bedeutung des Pflegebudgets
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Eine aktuelle Querschnittsbefragung unter Pflegemanagerinnen und Pflegemanagern deutscher Krankenhäuser zeigt: Das Pflegebudget ist ein unverzichtbares Instrument zur Sicherung der pflegerischen Versorgung.
Die Studie – erarbeitet von Marie-Luise Gaßmann (M.A.) und Prof. Dr. Ruth Anna Weber – untersucht die Bedeutung des Pflegebudgets für Personalstabilität, Pflegequalität und Patientensicherheit in deutschen Kliniken. Die Ergebnisse verdeutlichen insbesondere die strukturelle Bedeutung des Pflegebudgets für die Stabilisierung von Pflegepersonal und Stellenstrukturen. Diese Personalstabilität wird von den Befragten als wesentliche Voraussetzung für eine verlässliche und kontinuierliche Patientenversorgung bewertet.
Darüber hinaus berichten die befragten Pflegemanagement-Vertreter mehrheitlich von positiven Effekten auf Pflegequalität und Patientensicherheit. Die Ergebnisse weisen zugleich darauf hin, dass die Wirkung des Pflegebudgets nicht allein vom Instrument selbst abhängt, sondern maßgeblich von seiner organisatorischen Umsetzung geprägt wird. Insbesondere Transparenz der Mittelverwendung, die Einbindung des Pflegemanagements und eine strategische Steuerung der Ressourcen werden als wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Wirkung beschrieben.
Aus den Ergebnissen ergibt sich für den Bundesverband Pflegemanagement eine klare gesundheitspolitische Schlussfolgerung: Das Pflegebudget ist als Finanzierungsinstrument für die pflegerische Versorgung zu erhalten. Gleichzeitig bedarf es klarer Governance-Standards, die sicherstellen, dass die Mittel zielgerichtet zur Personalsicherung, zur Qualitätsentwicklung und zur Stärkung der Patientensicherheit eingesetzt werden.
Weiter Informationen und die komplette Studie finden Sie hier: https://www.bv-pflegemanagement.de/meldung/items/838.html



