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ESF Projekt: Koordinierende Pflegekraft am J. W. Goethe-Universitätsklinikum Frankfurt

Projektträger:  Akademie der Steinbeis-Hochschule Berlin, Studienzentrum Marburg GmbH
Projektlaufzeit:  01.10.2011 bis 30.09.2014
Bundesland: Hessen
Branche: Gesundheit
Schwerpunkte:

  • Transfer bewährter Instrumente und Verfahren in der Praxis
  • Stärkung der Qualität und Erfahrungsaustausch

Kurzbeschreibung: 
Eine steigende Patientenzahl, kürzere Verweildauer und die zunehmende Multimorbidität der Patienten im J.W. Goethe-Universitätsklinikum Frankfurt (UKF) führen speziell im Bereich Pflege zu einer Arbeitsverdichtung. Arbeitsprozesse müssen neu organisiert und strukturiert werden. 320 pflegende MitarbeiterInnen des UKF sollen befähigt werden, ihre Arbeitsprozesse eigenverantwortlich effektiver und effizienter zu gestalten.

Im Curriculum des Krankenpflegegesetzes und in staatlich anerkannten Weiterbildungen werden ausschließlich fachliche/medizinische Lehrinhalte berücksichtigt. Eine Veränderung der Unternehmensstruktur bzw. der innerbetrieblichen Weiterbildungskultur kann mit den tariflich und den in den Sozialgesetzbüchern formulierten Qualifizierungsmaßnahmen nicht umgesetzt werden.

In Zusammenarbeit mit der Akademie der Steinbeis-Hochschule Berlin, Studienzentrum Marburg GmbH, soll mit diesem Projekt eine modulare Weiterbildung (insgesamt acht Schulungstage pro MA) bis September 2014 durchgeführt werden, die die koordinierenden Fähigkeiten der Berufsgruppe Pflege am UKF in drei theoretischen Einheiten und einer praktischen Einheit auf die innerbetrieblichen Strukturen bzw. Anforderungen abstimmt und innerhalb der Stationen den kommunikativen Austausch optimiert. Die Weiterbildung endet mit dem Zertifikat „Koordinationsfachkraft im Gesundheitswesen".

Zugrundeliegende Sozialpartnervereinbarung zur Weiterbildung:

Tarifvertrag des J. W. Goethe-Universitätsklinikums Frankfurt (TV-UKF)

Folgende Eckpunkte der Sozialpartnervereinbarung werden mittels des Projekts bzw. der Weiterbildung umgesetzt:
a) die Fortentwicklung der fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen für die übertragenen Tätigkeiten (Erhaltungsqualifizierung),
b) der Erwerb zusätzlicher Qualifikationen (Fort- und Weiterbildung),
c) die Qualifizierung zur Arbeitsplatzsicherung (Qualifizierung für eine andere Tätigkeit; Umschulung).

 

Das Projekt "Koordinierende Pflegekraft" wird im Rahmen des Programms „weiter bilden“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

Ansprechpartnerin: Ina Hampel, 06421-16586-0, info@academy-marburg.de

News zum Projekt

12.09.2014 - Ein Projekt geht zu Ende

Am 12.09.2014 fand der letzte Seminartag des ESF-Projektes statt. Die letzte Gruppe bestehend aus Pflegekräften des Universitätsklinikums Frankfurt traf sich zur Gruppenreflexion.

 

24.09.2013 - Positives Feedback

Heike Rössner, ehem. Pflegekraft am J.-W. Goethe Universitätsklinikum Frankfurt, gibt ein persönliches Feedback zur Weiterbildung:

"Anfang des Jahres 2013 durfte ich im Rahmen einer innerbetrieblichen Fortbildung an der Uniklinik Frankfurt an dem ESF-Projekt „Koordinationsfachkraft im Gesundheitswesen“ teilnehmen. Ich habe davon nicht nur im Rahmen meiner Tätigkeit als Pflegekraft sehr profitiert, sondern auch privat. Gerade in der Notfallmedizin finde ich es sinnvoll, Koordinationskräfte auszubilden – es hat an der Uniklinik Frankfurt zu deutlich besserer Kommunikation und einer optimierten Zusammenarbeit (Schnittstellenmanagement, Koordination...) geführt, wodurch gerade schwerstverletzte Patienten wesentlich effizienter versorgt werden konnten. Auch das Miteinander im Team wurde gestärkt… gute Arbeit gelingt einfacher, wenn engagierte und fröhliche Mitarbeiter zusammen kommen, die in ALLEN Bereichen gut ausgebildet sind (Kommunikation, Finanzierungswesen...). Als Pflegekraft bekommt man z.B. selten Einblicke in das Thema Krankenhausfinanzierung. Arbeitsanweisungen für DRGs und ähnliches werden einem im Arbeitsalltag ohne Erklärung "vorgeworfen". Durch das Seminar bei Herrn Heil-Ferrari bekam ich viele Einblicke, die eigentlich jede Pflegekraft erhalten sollte, um zu verstehen, WARUM z.B. die korrekte Eingruppierung eines Patienten so wichtig ist – auch für den Erhalt meines Arbeitsplatzes! Während meiner fünfjährigen Ausbildung war dies leider kein Thema. Daher vielen Dank für den spannenden "Stoff" und den Unterricht, der alles andere als trocken war! Pflegekräfte WOLLEN WISSEN und VERSTEHEN, was sie tun! 

Mein besonderer Dank gilt Herrn Camerin, dem besten "Lehrmeister", den man haben kann! Ohne seine Impulse wäre mir die große Veränderung in meinem Leben nicht gelungen. Ich danke ihm von ganzem Herzen!

Herzlichen Dank auch an Fr. Finkbeiner, für den spannenden Luxus des individuellen Coaching-Tages!"